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![]() GegenTrend |
![]() Nonverbale Kommunikation |
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| GegenTrend |
| Ausgangs- lage | Fragen zur Einführung: "Womit wollen Sie sich im letzten Jahr ihrer Ausbildung im Fach Medien beschäftigen, um für ihr zukünftiges Berufsfeld gut vorbereitet zu sein?" "Welche Themen wollen sie vertiefen oder welche Bereiche wollen Sie noch neu kennen lernen? |
Themen- findungs- prozess![]() |
Die Vorstellungen waren genauso vielfältig wie interessant. Doch eines hatten alle Vorschläge gemeinsam. Es ging um alternative Freizeitmöglichkeiten von Jugendlichen. Die große Anzahl von Themenschwerpunkten reduzierte sich in weitergehenden Überlegungen und Diskussionen auf fünf Favoriten, zu denen sich Arbeitsgruppen unterschiedlicher Stärke fanden. 1. Jugendfreizeithöfe und Therapeutisches Reiten 2. Erlebnispädagogik 3. Meditation und Entspannung 4. Jugend und Kunst 5. Seifenopern als neue Wirklichkeit |
| Arbeits- auftrag | Zu den Schwerpunkten sollte thematisch eigenständig gearbeitet werden. Jede Fachgruppe erstellte eine schriftliche Dokumentation über Inhalte und den Prozessverlauf der Arbeit. Ziel war es, die Inhalte der gesamten Klasse nach terminlicher Absprache zu präsentieren und am Ende des Jahres eine öffentliche Ausstellung mit zu gestalten. |
Arbeitsform![]() |
Unterrichtsblock am Freitag, 3. bis 5. Stunde 9.45 Uhr Plenum Jede Gruppe berichtete über die außerunterrichtliche Arbeit im Laufe der vergangenen Woche und machte deutlich, was sie im aktuellen Unterrichtsblock vorhatte. Probleme und Störungen, die alle betrafen, wurden besprochen. Die Gruppen gaben ihre Arbeitsorte bekannt (Notiz an der Tafel). 10.00 Uhr Gruppenarbeitsphase Jede Gruppe arbeitete selbstständig an ihrem Thema, entschied über den Umfang der Recherche und die Arbeitsaufteilung. Die begleitende Lehrerin stand auf Abfrage zur Verfügung oder nahm an den Gruppensitzungen (aus Interesse oder bei Problemen) teil. 11.45 Uhr Plenum Jede Gruppe berichtete über die Arbeit der letzten Stunden und gab bekannt, was sie sich für die kommende Woche vorgenommen hatte. Termine für geplante Vorträge in der Klasse oder andere Aktionen wurden bekanntgegeben und abgesprochen. |
Highlights![]() |
6.10.2000 Vortrag über Therapeutisches Reiten und Jugendfreizeiten 13.10.2000 Voltigieren im Reiterhof Hastenbeck In den Herbstferien Erlebnispädagogische Jugendfreizeit 17.11.2000 Vortrag über Erlebnispädagogik mit Videofilm und Abseilen von der Parkgarage in der Erichstraße, Hameln 1.12.2000 Vortrag über Meditation mit Gastredner Herr Musial 15.12.2000 Kunstaktion in der Klasse 6.06.2001 Ausstellung GegenTrend |
| Reflexion |
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GegenTrend
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GegenTrend ist, statt vor der Glotze zu sitzen an der Kletterwand zu hängen. GegenTrend ist, eigene Interessen auszupropieren. GegenTrend ist, Unterricht bei Piccoli oder im Altstadtcafe. GegenTrend ist, es anders zu machen als es gängig ist. GegenTrend ist, wenn SchülerInnen sich selbst und die Lehrerin unterrichten. GegenTrend ist, sich an Neues heranzuwagen. |
| Nonverbale Kommunikation |
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Das Projekt war eingebunden in ein größeres Projekt mit dem Thema "Multikulturelle Gruppenzusammensetzung im Kindergarten". 75 SchülerInnen der Berufsfachschule Sozialassistent konnten sich jeweils einer der vier klassenübergreifenden Projektgruppen zuordnen. Jede Projektgruppe hatte ein eigenes Schwerpunktthema, das von der Gruppe autark bearbeitet wurde. Es gab zum Ende der Projektzeit eine gemeinsame Präsentation aller Gruppenergebnisse. |
| Ausgangslage | In diesem Projekt war das Thema vorgegeben. "Nonverbale Kommunikation". Nach einem Einstiegsvortrag der Lehrerin über die Bedeutung der nonverbalen Kommunikation besonders in multikulturellen Kindergruppen sammelten die SchülerInnen für sie interessante Fragestellungen, die sie während der Projektzeit bearbeiten wollten. |
| Recherche |
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| Arbeitsform | Der Projektunterricht fand pro Woche einmal statt. Zu Beginn und zum Abschluss gab es ein gemeinsames Plenum, bei dem jede Untergruppe den Stand ihrer Ermittlungen berichtete. Alle Gruppen mussten zwecks Recherche und Aufgabenbewältigung zu außerschulischen Lernorten (Bibliothek, Stadtverwaltung, Kindergärten, zu fremdsprachigen Mitbürgern) gehen. Die Lehrerin wurde für fachliche Informationen wie "pädagogisches Verhalten" mit eingebunden. Da es eine schriftliche Dokumentation der Ergebnisse geben sollte, wurden alle Fakten regelmäßig am PC eingegeben. Gegen Ende der Projektzeit entwickelte die ganze Projektgruppe eine Präsentation und übte diese. |
| Präsentation | Bei der Präsentation aller Projektgruppen begrüßte die Gruppe "Nonverbale Kommunikation" die andern in mehreren Sprachen, erzählte von ihrer Arbeit, wobei auch immer wieder Worte aus anderen Sprachen mit eingebunden waren (für alle auf Plakaten visualisiert), und legte eine Broschüre ihrer Ergebnisse vor. |
| Puppenbau |
Ausgangslage![]() |
Zahlreiche von den Schülern und Schülerinnen geplante Übungen für die Kindergartenpraxis weisen im didaktisch-methodischen Ansatz auf die Vorliebe der Schüler/innen zur Schablonenarbeit hin. Im Rahmen dieses Projektes im Kunst- und Werkunterricht soll für die Schüler/innen selbst erfahrbar werden, welche Möglichkeiten und Chancen in der Nutzung kreativer Ideen und Verfahren liegt, auch wenn man dies an eine vorgegebene Werkmethode knüpft. |
Zielsetzung![]() ![]() ![]() |
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| Arbeitsauftrag | Die Schüler/innen arbeiten in 4er- oder 3er- Gruppen zusammen:
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Arbeitsform![]() |
Das Projekt verläuft über mehrere Wochen im Kunstunterricht mit jeweils der halben Klasse am Mittwoch in der 4.-5. Stunde bzw. Donnerstag in der
1.-2. Stunde: Zu Beginn und am Ende jeder Doppelstunde wird im Plenum reflektiert, wie weit man gekommen ist und welche Planungen anliegen. Bei den Planungen für die nächste Einheit stehen Materialbeschaffung und -auswahl im Vordergrund. Gruppenarbeitsphase: Jede Gruppe arbeitet selbstständig an ihrem Thema. Literatur steht den Schülern u. Schülerinnen zur Verfügung. Sie nutzen jedoch auch die hauseigene Bibliothek für ihre Recherchen. Arbeitsmaterialien sind vorhanden, wenn es in der Woche zuvor besprochen wurde oder können in der jeweiligen Arbeitsphase nach Abwägung des zeitlichen Aufwandes organisiert werden (z.B. großer Karton zum Bühnenbau aus dem nahe gelegenen Supermarkt). Die begleitende Lehrerin steht unterstützend und beratend bei Problemen zur Verfügung (Bsp. Umsetzung der Ansprüche und Kooperation der einzelnen Gruppenmitglieder miteinander). |
| Präsentation | Einige Schüler/innen haben schon Kontakt zu Erzieherinnen einer Kita aufgenommen, in der sie ihr Puppenspiel im Juni Kindern vorführen möchten. Eine weitere Gruppe wird ihr Stück den Schülern und Schülerinnen der Unterstufe der Kinderpflege präsentieren. |
| Märchenfest |
Ausgangslage![]() |
Zum Abschluss der Ausbildung zur SozialassistentIn sollten die SchülerInnen im Sinne einer Professionalisierung ihr Können in einem Projekt der Öffentlichkeit deutlich machen. Vorgegeben war das Thema Märchen, dass im Unterricht noch durchgenommen werden sollten. Außerdem stand auf dem Lehrplan das Thema Öffentlichkeitsarbeit sowie das Thema Feste und Feiern. Die Inhalte dieses Unterrichts sollten in einem Projekt ihre praktische Anwendung finden. |
Zielsetzung![]() |
Märchenfest und planen deren Durchführung. und setzen sich aktiv für das Gelingen ein. pädagogisches Geschick im Umgang mit den Besuchern während des Festes. |
Arbeitsauftrag![]() |
Vorbereitung und Durchführung eines Märchenfestes für Kindergartengruppen und Familien mit Kindern im Elementaralter mit der Zielsetzung, Öffentlichkeitsarbeit für die Ausbildung und die Schule zu betreiben und als Dankeschön für die Ausbildungsstätte Kindergarten. |
Arbeitsform![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
Das Projekt verläuft über mehrere Wochen und wird von drei Klassen der Oberstufe der Sozialassistenten durchgeführt. Der berufsbezogene Unterricht wird aufgeteilt in Fachunterricht für das Märchenfest und praktische Arbeit am Projekt, wobei das Letztere den größeren Anteil einnimmt. Einmal wöchentlich gibt es außerhalb des Unterrichts eine Besprechung der sogenannten Steuergruppe. In dieser werden alle Entscheidungen bzgl. des Festes getroffen, wie zum Beispiel die Auswahl der Aktionen, die Zeitplanung, die finanziellen Möglichkeiten, die Werbung, Raumplanung, Ausstattung. Der Steuergruppe gehören drei Lehrerinnen und sechs SchülerInnen, jeweils zwei aus jeder Klasse, an. Bei den beiden Klassen, die zeitgleich in der Schule sind, ist ein klassenübergreifendes Arbeiten möglich. Die dritte Klasse ist an anderen Tagen in der Schule, was eine gute Absprache in der Steuergruppe erfordert. Es bilden sich unterschiedlich große Neigungsgruppen, die jeweils für eine Aktion beim Märchenfest verantwortlich sind. Diese planen und führen folgende Aktionen durch: |
Präsentation![]() |
Durch die gute Öffentlichkeitsarbeit der SchülerInnen, die verkleidet in die Kindergärten der Stadt gingen, um die Flyer des Festes persönlich abzugeben, haben sich viele Kindergartengruppen mit insgesamt über 400 Kindern angemeldet. Das Fest dauerte von 9:00 - 13:00 Uhr, wobei die meisten Kindergruppen zwischen 9:00 und 11:30 Uhr da waren. Die SchülerInnen wurden sehr stark gefordert, bewältigten den Ansturm aber ohne größere Pannen und waren berechtigt sehr stolz auf ihren Erfolg. |
| Wir integrieren - du auch? |
| Zielsetzung |
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Ausgangs- lage![]() |
Die Projekte finden in frei gewählten Gruppen zu frei gewählten Schwerpunkten statt, müssen aber einen Integrationsgedanken beinhalten. Mögliche Zielgruppen, mit denen zusammengearbeitet wird.
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Themen- findungs- prozess![]() |
Die große Anzahl von Themenschwerpunkten reduzierte sich in weitergehenden Überlegungen und Diskussionen auf fünf Favoriten, zu denen sich Arbeitsgruppen unterschiedlicher Stärke fanden. 1. Benefizveranstaltung für eine integrative Einrichtung 2. Erlebnisveranstaltung für Hauptschüler zum Thema "Blind sein" 3. Durchführung einer Fachtagung für päd. Fachkräfte 4. Kunstaktion in einer Einrichtung für gehandikapte Erwachsene mit Ausstellung 5. Therapeutisches Reiten mit Kindergartenkindern einer Integrationsgruppe |
Arbeits- auftrag![]() |
Zu den Schwerpunkten soll während des Jahresprojektes thematisch eigenständig gearbeitet werden. Eine Anwesenheit in der Schule ist in den Projektstunden Pflicht. Jede Fachgruppe muss ein Konzept erstellen, um damit Kooperationspartner zu finden. Erarbeitete Fachinhalte und den Projektverlauf müssen dokumentiert werden. Jede Gruppe referiert ihre Fachinhalte in der Klasse. Die erarbeiteten Fachinhalte und die Darstellung der Projektdurchführungen müssen am Ende des Jahres in einer öffentlichen Ausstellung präsentiert werden. |
Arbeitsform![]() ![]() |
Unterrichtsblock mittwochs 4. bis 7. Stunde Plenum zu Beginn des Unterrichtsblocks Jede Gruppe berichtet über die außerunterrichtliche Arbeit im Laufe der vergangenen Woche und macht deutlich, was sie im aktuellen Unterrichtsblock vorhat. Probleme und Störungen, die alle betreffen, werden besprochen. Die Gruppen geben ihre Arbeitsorte bekannt (Notiz an der Tafel). Gruppenarbeitsphase Jede Gruppe arbeitete selbstständig an ihrem Thema, entschied über den Umfang der Recherche und die Arbeitsaufteilung. Die begleitende Lehrerin stand auf Abfrage zur Verfügung oder nahm an den Gruppensitzungen (aus Interesse oder bei Problemen) teil. Plenum gegen Ende des Unterrichtsblocks Jede Gruppe arbeitet selbstständig an ihrem Thema, entscheidet über den Umfang der Recherche und die Arbeitsaufteilung. Die begleitende Lehrerin steht auf Abfrage zur Verfügung oder nimmt an den Gruppensitzungen (aus Interesse oder bei Problemen) teil. Plenum am Ende des Unterrichtsblocks Jede Gruppe berichtet über die Arbeit der letzten Stunden und gibt bekannt, was sie sich für die kommende Woche vorgenommen hat. Termine für geplante Vorträge in der Klasse oder andere Aktionen werden bekanntgegeben und abgesprochen. |
Highlights![]() |
November-Dezember 2009 Kurs "Therapeutisches Reiten" mit Kindergartenkindern November-Dezember 2009 Kunstkurs "Hundertwasser einmal anders" mit gehandikapten Erwachsenen Februar 2010 Erlebnisveranstaltung mit Hauptschülern zum Thema "Blind sein". (Blindenparcours und andere Aktionen) März 2010 Fachtagung zum Thema "Bindung als Grundlage für lebenslanges Lernen im Kontext zu Eingewöhnungskonzepten" März 2010 Benefizveranstaltung Mai 2010 Ausstellung der Jahresprojekte "Wir leben Integration - du auch?" |